TV Südkamen in Holland

Dritter Auslandseinsatz des CSI: Kamen

Kamen. Am vergangenen Wochenende reisten die Ultimate-Junioren des TV Südkamen (Teamname CSI: Kamen) ins niederländische Nijmegen, wo zum zwölften Mal das Senioren-Mixed-Turnier „Schreeuw van de Meeuw“ (Schrei der Eule) ausgetragen wurde. Neben dem TV Südkamen waren fünf weitere deutsche Teams (unter anderem Torpedo Phoenix Dortmund, TKD Duisburg 1885 und GW Marathon Münster), im Einsatz. Vier Partien am Samstag und Platzierungsspiele am Sonntag standen an. Während am ersten Turniertag Lehrgeld gezahlt wurde, sicherte sich das Kamener Team von Uwe Kikul am Sonntag den Gruppensieg.

Die Westfalen, die ausschließlich auf Holländer trafen, verstärkten sich durch Spieler der Friesengeister von Blau-Weiß Emden-Borssum. Dies war allerdings auch mit entscheidend, dass es am Samstag noch nicht richtig rund lief. Uwe Kikul: „Die ersten Spiele waren noch etwas holprig und man wusste noch nicht so gut wie die neuen Mitspieler so „ticken“ auf dem Spielfeld. So ab dem vierten Spiel funktionierte es aber dann schon recht gut. Deswegen waren auch diese Spiele dann auch schon die spannendsten Spiele, auch wenn hier noch kein Sieg in Sicht war.“

Am Sonntag hatten die Kamener drei Spiele. Die überwiegend jungen, durch zwei Ostfriesen verstärkten Westfalen gewannen das ersten Spiel mit 7:5. Der zweite Vergleich ging im Universepoint an ihren Gegner. Im Spiel um Platz 15  siegten „nach großen Kampf und dank geschlossener Teamleistung“ (Uwe Kikul) im Universepoint an die Deutschen.
Der Kamener Vereinsvorsitzende Kikul zog ein positives Fazit: „Super tolles Wochenende in Holland mit coolen Teams und einer sehr guten Leistung von uns.“

Das westfälisch-ostfriesische Team aus Kamen und Emden.

Das westfälisch-ostfriesische Team aus Kamen und Emden.

Die Bedingungen waren auch sehr gut. Die beiden Hallen, in einem gigantischen Sportkomplex untergebracht, lagen direkt nebeneinander, so dass es kurze Wege für die Spieler gab. Am Samstagabend stieg eine Mottoparty (Thema: Schneewittchen) in einer Bar, die nur fünf Minuten Fußweg entfernt lag. Das gute Essen hatte zwar eine überschaubare Menge, dafür spielte die Liveband „Eye Witness“ auf.