Startschuss für die Discgolf-DM 2016

Titelverteidiger besichtigt Veranstaltungsgelände

Olsberg-Bruchhausen. Die Deutsche Discgolf-Meisterschaft 2016 findet vom 15. bis 18. September auf dem Gelände der Skiliftbetreiber Sternrodt in Olsberg-Bruchhausen im Sauerland statt. Am Mittwoch (9. Dezember) stellten Wolfgang Fischer, Bürgermeister der Stadt Olsberg, Titelverteidiger Simon Lizotte, Karl-Josef Steinrücken, Ortsvorsteher von Bruchhausen, Werner Szybalski, Discgolf-Abteilungsleiter im DFV und Präsident von Frisbee NRW, Christof Guntermann, Geschäftsführer der Sternrodt-Skiliftgesellschaft, und Ralf Bövingloh, Marketing- und Veranstaltungsexperte seiner Firma boe.concept, das Projekt „Discgolf am Sternrodt“ im Vereinshaus des TuS Germania Bruchhausen vor. Veranstalter ist der Deutsche Frisbeesport-Verband (DFV), Abteilung Discgolf, und Ausrichter der Frisbeesport-Landesverband Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit seinen Discgolf betreibenden Vereinen.

Vor dem Pressegespräch mit dem Bürgermeister Fischer besichtigte Simon Lizotte (GW Marathon Münster) gemeinsam mit Frisbee-NRW-Geschäftsführer und TD der Deutschen Discgolf-Meisterschaft 2016, Franz Schröer, den Sternrodt.

Titelverteidiger Simon Lizotte nutzte bei seinem Besuch auf dem DM-Gelände im Sauerland natürlich auch dazu, ein paar Scheiben zu werfen.

Titelverteidiger Simon Lizotte nutzte bei seinem Besuch auf dem DM-Gelände im Sauerland natürlich auch dazu, ein paar Scheiben zu werfen.

„Simon hatte so viel Spaß am Sternrodt, dass wir fast das Pressegespräch verpasst hatten“, berichtete Franz Schröer, das Lizotte Scheibe um Scheibe den Hang hinunterwarf. Diesen Eindruck bestätigte der deutsche Ausnahme-Discgolfer später im Pressegespräch: „Am Sternrodt macht Discgolf sehr viel Spaß. Es wird für viel allerdings auch eine echte sportliche Herausforderung. Das Gelände gibt viel, verlangt aber auch viel.“simon_facebooklink

Kurzvideo von Simon Lizotte am Sternrodt.

Auch Olsberg Bürgermeister Wolfgang Fischer zeigte sich von dem Vorhaben Discgolf-DM in Olsberg-Bruchhausen sehr angetan: „Ich freue mich drauf. Es ist sehr schön, wenn der Sternrodt gerade außerhalb der Skisaison auch eine Nutzung erfährt.“

Bruchhausens erfahrener Ortsvorsteher und unermüdlicher Sport- und Touristikförderer Karl-Josef Steinrücken stieß ins gleiche Horn: „Wir wollen Menschen in Bewegung bringen. Dazu haben wir in Bruchhausen an den Steinen nicht nur eine herrliche Umgebung, sondern auch den Platz und die Möglichkeiten. Mit Discgolf am Sternrodt ist ein weiterer Schritt gemacht, den Erlebnisberg Wirklichkeit werden zu lassen.“

Eine Internet-Recherche und eine E-Mail an den Abteilungsleiter Discgolf im Frühjahr 2014 ebneten den Weg zur DM 2016, denn Christof Guntermann, Geschäftsführer des Skilift-Betreibergesellschaft Sternrodt, sucht nach einem schneearmen Winter weitere sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten für seinen 1300 Meter langen Hang: „Wir hatten damals vier, fünf oder höchstens sechs Lifttage im Winter. Es musste etwas passieren. Im Internet stieß ich auf Discgolf und schon wenig später begannen die Gespräche mit Werner Szybalski, der schon 2015 und auch in diesem Jahr ein Discgolf-Turnier bei uns am Skihang Sternrodt durchführte.“

Das DM-Projekt in Bruchhasuen stellten im Pressespräch Christof Guntermann (v. l.), Karl-Josef Steinrücken, Bürgermeister Wolfgang Fischer, Werner Szybalski, Simon Lizotte und Ralf Bövingloh vor.

Das DM-Projekt in Bruchhausen stellten im Pressespräch Christof Guntermann (v. l.), Karl-Josef Steinrücken, Bürgermeister Wolfgang Fischer, Werner Szybalski, Simon Lizotte und Ralf Bövingloh vor.

„Unser Ziel ist natürlich ein dauerhafter, familienfreundlicher Discgolf-Parcours am Erlebnisberg Sternrodt. Die Deutsche Meisterschaft bringt uns der Verwirklichung dieses Plans erheblich näher. Wenn alle mitziehen, wird es eine rundum, quasi scheibenmässige, gelungene Sache“, verdeutlichte Ralf Bövingloh. Werner Szybalski informierte über die sportlichen Rahmenbedingungen, die auf discgolf.de veröffentlicht sind, und machte deutlich: „Wir möchten für die DM 2016 möglichst optimale Bedingungen für die Sportlerinnen und Sportler schaffen, aber auch einen Event gestalten, der für die Zuschauer eigene Aktivitäten mit der Frisbee ermöglicht und insgesamt – für alle Beteiligten – einen hohen Unterhaltungswert besitzt.“