Landesverbandstag trat in Münster zusammen

Dominik Hildebrandt und Franz Schröer ins Präsidium gewählt

Münster. Der 1. Landesverbandstag des Frisbeesport-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen am vergangenen Samstag beim Mitglied GW Marathon Münster verlief insgesamt harmonisch. Lediglich die einseitige Finanzierung des Landesverbandes durch Discgolf-Veranstaltungen und die Einführung vor Spielberechtigungen beziehungsweise deren Nachweis durch Ausweise führten zu intensiveren Diskussionen. Mit der Wahl von Dominik Hildebrandt vom TKD-Duisburg zum Vizepräsidenten und Franz Schröer von GW Marathon Münster zum Geschäftsführer endete nach vier Stunden und 40 Minuten die zweite Generalversammlung von Frisbee NRW.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten Werner Szybalski und den kurzen, aber aussagekräftigen Grußworten von Karin Reismann, Bürgermeisterin der Stadt Münster, und Hedwig Liekefedt, Vorsitzende des gastgebenden Vereins, stand der Vorstandsbericht auf der Agenda.

Zufrieden stellte Werner Szybalski fest, dass sich die Arbeit lohne, da der NRW-Verband inzwischen die meisten DFV-Mitglieder in einem Bundesland vereine. Kritisch merkte er an, dass insbesondere im Jugendbereich – sowie bei den älteren Sportlern – das Potenzial noch nicht ausgeschöpft würde. Später beschloss die Versammlung, dass dies insbesondere durch die Benennung von Jugendbeauftragten bei den Mitgliedsvereinen in NRW, die koordiniert die Jugendarbeit in NRW vorantreiben sollen, dieses Defizit beseitigt werden soll.

Helfen soll dabei die Gründung der Abteilung Ultimate-Junioren, die am 9. Januar 2016 in Kamen erfolgen wird. Vielleicht gelingt die Gründung der Frisbee-Jugend NRW schon im Zuge dieses Meetings der NRW-Frisbeevereine mit aktiven Jugendlichen.

Schwerpunkt der Verbandsarbeit im kommenden Jahr wird die Durchführung des Frisbeefestivals an Pfingsten in Münster, die Ausrichtung der Deutschen Discgolf-Meisterschaft Mitte September im Sauerland (Skigebiet Sternrodt in Olsberg-Bruchhausen), die Durchführung der Westdeutschen Meisterschaften im Ultimate, Discgolf und DDC sowie die Einführung des Ligensports sein. Vorreiter in NRW sind auch da die Discgolfer, die dreistufig in den Ligabetrieb (Verbandsliga, Landesligen, Bezirksligen) einsteigen werden.

Um das Satzungsziel „Aufnahme in den Landessportbund“ zu erreichen, muss insbesondere im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung hart gearbeitet werden, unterstrich der Präsident. „Mitgliedergewinnung kann vom Verband nur unterstützt werden. Wir können, wie mit dem Frisbeefestival, etwas für das Image und den Bekanntheitsgrad des Frisbeesports tun. Die Hauptlast liegt, insbesondere in der Mitgliederentwicklung, bei den Vereinen, die wiederum direkt durch die Aufnahme neuer Frisbeesportler profitieren“, unterstrich Szybalski.

Die Einheit des Frisbeesports sei ihm ganz besonders wichtig. „Wir müssen häufiger über unseren Scheibenrand hinaus schauen. Wenn wir unsere Schwesterdisziplinen nicht im Blick haben, können wir die breite Öffentlichkeit natürlich überhaupt nicht sehen“, forderte der Präsident Geschlossenheit in den eigenen Reihen und Offenheit für das Wachstum an Mitgliedern und auch an neuen Disziplinen: „Wir haben beschlossen, dass der DFV sich Gedanken über eine gemeinsame Deutsche Meisterschaft aller Frisbeesportler an einem Ort oder in einer Region machen soll. Ich rechne damit, dass ein solcher Mega-Frisbee-Event unsere persönlichen und verbandlichen Interessen in idealer Weise bündelt.“

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