Uwe Kikul trainiert in Kroatien

CSI:-Trainer schließt sich Falko Drewes an

Bochum / Kamen. „Croatian time“ und „Pomalo“ waren, die Worte die diese Woche prägten, schriebt Uwe Kikul vom CSI: Kamen der gemeinsam mit Folko Drewes (Bild oben) aus Bochum zum Ultimate Frisbee nach Kroatien reiste.

Sie hatte sich beim Trainingslager „Spinning in Paradise“ mit angeschlossenem Turnier  angemeldet. Die Reise verlief mit Zug, Flug, Bus und Fähre zum Zielort Jelsa. Das Trainingslager war in den ersten zwei Tagen des einwöchigen Aufenthaltes in je eine Morgen- und Abendeinheit aufgeteilt und von zwei englischen Trainern geleitet.

„Schon bei der ersten Einheit merkte man, dass es ein hartes Stück Arbeit bei dieser Hitze wird. Ab der Mittagszeit bis 18 Uhr war deshalb relaxen angesagt. Man ging zum Strand oder „gestaltete seine Zeit nach Belieben“ berichtete der Kamener.

Am dritten Tag startete dann das Hat-Turnier – zu gleichen Bedingungen wie das Trainingslager mit Morgen- und Abendspielen. Das Team von Uwe Kikul gab sich den Namen „Pomalo“ und bestand aus Ultimatlern aus den Niederlanden, Österreich, Belgien, England, Malaysia und Deutschland. Eine ähnlich bunte Mischung hatte auch Folko Drewes Team. Alle Teams wurden, wie es normal ist für Hat-Turniere, mit zunehmender Spielpraxis immer besser. „Allerdings spielte man immer gegen zwei Gegner, dem „gegnerischen Team und der Hitze“, scherzte der CSI:-Trainer nach der Wiederkehr.

In den fünf Tagen des Turniers wurde round Robin mit acht Teams gespielt. Hinzu kam ein Platzierungsspiel. Acht Spiele für jedes Team standen an. Wer Lust hatte konnte auch Guntimate – Ultimate mit Wasserpistolen – am Freitagmorgen spielen. „Es war eher eine Erfrischung, wenn man die Scheibe bekam, denn wer die Frisbee hatte, hatte auch genügend  Wasserpistolen um sich herum. Irgendwie gab es keine Drei-Meter-Regel“, so Kikul.

Die Abreise am Sonntagmittag ab Jelsa erfolgte mit dem Wasserflugzeug nach Split. Bis Deutschland lief noch alles glatt. Kaum angekommen im Heimatland ging das Chaos los. Die Bahn hatte  80 Minuten Verspätung. Ein verpasster Zug und eine Verspätung von über zweieinhalb Stunden war die Quittung. Der Zug lief erst um 23.38 Uhr am Kamener Bahnhof ein.

Zum Abschluss noch eben die Erklärung zu „croatian time“ beziehungsweise „Pomalo“. Croatian Time ist grundsätzlich die angekündigte Zeit plus XX Minuten, also so ungefähr um diese Zeit. Pomalo ist ähnlich und heißt soviel wie, immer mit der Ruhe, entspannen, nur keine Hektik .

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