Spaß in Lünen

Peter Reinhardt organisiert Discgolf-Fun-Turnier

Lünen. Es muss nicht immer der harte Wettkampf in der GermanTour oder WestfalenTour sein, damit Discgolfer sich auf Anlagen zusammenfinden. Am 19. April (Sonntag) organisierte Peter Reinhardt (Werne) von den DG Lünen Lakers einen Event bei dem der Spaß mit der Discgolf-Scheibe im Mittelpunkt stand.

Spaß-TD Peter Reinhardt (r.) hat sich einiges einfallen lassen, damit die Teilnehmer die Freude am Discgolf einmal anders erleben.

Spaß-TD Peter Reinhardt (r.) hat sich einiges einfallen lassen, damit die Teilnehmer die Freude am Discgolf einmal anders erleben.

Am Vormittag wurden die zwölf Bahnen im Seepark und am Nachmittag die zwölf Bahnen auf dem Gelände der Alten Ziegelei gespielt. Dabei fanden nicht nur die üblichen Discgolfregeln Anwendung, sondern der TD Peter Reinhardt hatte sich noch ein paar spaßige  Sonderaufgaben einfallen lassen.

Turnierhund Frodo schien mehr Interesse an dem Gegrilltem bei Dirk Haase zu haben, als an einem Versuch im Discdogging dabei zu sein.

Turnierhund Frodo schien mehr Interesse an dem Gegrilltem bei Dirk Haase zu haben, als an einem Versuch im Discdogging dabei zu sein.

„Mal musste mit verbundenen Augen, mal im Sitzen oder mit der falschen Hand gespielt werden. Auch musste mal eine Bahn nur mit dem Putter bewältigt werden oder das Putten war am Korb nur mit links zulässig“, berichtete der Organisator.

Dirk Haase (GW Kley) hatte für die Pause  einen Grill mitgebracht und verschiedene Teilnehmer hatten neben Scheiben auch selbst gemachte Salate und Kuchen dabei, den sie den Teilnehmern spendeten. Somit musste niemand mit leerem Magen auf die Nachmittagsrunde gehen.

Den CTP-Wettbewerb auf einer 20-Meter-Bahn gewannt Michael Konsorr. DEshalb stand sein Sohn Kevin etwas im Schatten des Alten (beide GW Marathon Münster), denn der Sohn hatte lediglich mit nur 71 Würfen das Turnier über die 24 Bahnen gewonnen. Trotz des Spaßes im Mittelpunkt hatte der Deutsche Juniorenmeister 2012 dem Deutschen Juniorenmeister 2014, Marvin Hartmann (GW Marathon Münster), aufgezeigt, wie die Hierarchie im münsterländer Verein sich aktuell darstellt. Allerdings hatte der WM-Fahrer Marvin Hartmann auch lediglich 72 Würfe benötigt.

Der Ehrentitel „Arme Sau“ ging nicht an den Präsidenten der DG Lünen Lakers, Hartmut „Hartl“ Wahrmann, obwohl er mit 73 Würfen – mal wieder – der Jugend den Vortritt lassen musste, sondern an den vereinslosen Lünener Peter Thurner, der mit 122 Würfen die Rote Laterne über die Anlage trug. Solch ein Ehrentitel dürfte sicherlich Ansporn genug sein, um sich den Lakers und damit dem DFV anzuschließen. Schließlich kann er dann an deren Trainingseinheiten partizipieren, um zukünftig doch etwas weiter vorn zu landen. Kein Discgolfer will lange die Rote Laterne in seinem Bag mitschleppen.

„Tolles Wetter, tolle Leute und ganze Familien dabei“, freute sich Organisator Peter Reinhardt über einen gelungenen Event bei dem gleich vier Zierkes, drei Hartmänner und zwei Konsorrs mit viel Spaß dabei waren.

Am Ende wurde dann aber doch abgerechnet.

Am Ende wurde dann aber doch abgerechnet.