Landesverband Frisbeesport Bayern gegründet

München. Während am 6. Januar in Bayern traditionell der Dreikönigstag gefeiert wird, nutzten aktive Frisbeesportler diesen Tag, um den Landesverband Frisbeesport Bayern aus der Taufe zu heben. Insgesamt waren 17 Personen anwesend, die 12 der 20 bestehenden Frisbeesport-Vereine im  Freistaat repräsentierten.

Nach der Begrüßung und einem Grußwort, das bayern_wapDFV-Geschäftsführer Jörg Benner per Videobotschaft zukommen ließ, unterzeichneten die Anwesenden zunächst den Gründungsbeschluss, um daraufhin die im Vorfeld erarbeitete Satzung im Einzelnen durchzugehen. Eine sehr engagierte und kontroverse Diskussion entspann sich um den Paragrafen 5 „Rechte und Pflichten“ und die Stimmenverteilung pro Mitgliedsverein und ob diese übertragbar sein sollten. Letztlich einigten sich die Teilnehmer aber auf eine Lösung, die der im jüngst in Nordrhein-Westfalen gegründeten Verband stark ähnelt. Auch Ehrenmitglieder erhielten Stimmrecht.

bayern_gruendungNach der Verabschiedung der Satzung ging es an die Wahlen der Präsidiumsmitglieder (gemäß § 26 BGB) sowie der weiteren Vorstände und weiterer Amtsträger. Als Präsident wurde Stefan Rekitt, Open Ultimate-Nationaltrainer vom ESV München (Mitte), vorgeschlagen und dazu gewählt. Nachdem es bereits im Vorfeld zwei Personen mit Interesse am Posten des Vizepräsidenten gab, war die Möglichkeit eines weiteren Vizepräsidenten bereits mit in die Satzung aufgenommen worden. Dazu vorgeschlagen und gewählt wurden Manuela Geier von Disc-o-Fever Würzburg (2.v.l.) und Johannes Schöck aus Nürnberg von Unwucht Erlangen (rechts). Das Präsidium wird ergänzt durch den gewählten Finanzverantwortlichen Arne Jacobs vom ESV München (links) und Geschäftsführer Olly Kraus vom SC Weßling, UltimateAmSee (2.v.r.).

bayern_vorstandAls Vorstände konnte mit  Rü Veitl, Mixed Ultimate-Nationaltrainer vom ESV München, ein erfahrener Spieler und Funktionär als Leiter Ultimate bestimmt werden und mit Reinald Mayer aus Kempten wurde auch ein Leiter des Bereichs Schulsport gefunden. Leiter für die Bereiche Freestyle und Discgolf stehen bereits so gut wie fest und werden in der Folge kommissarisch eingesetzt. Der Beschwerdeausschuss wurde mit folgenden drei Personen besetzt: David Beier vom TSV Ingolstadt Nord, Kai Höltkemeier von Frisbeesport Augsburg und Paul Kotzur von der Regensburger Turnerschaft. Als Kassenprüfer fungieren Sonja Schriever vom ESV München, Kathrin Auburger vom DJK-BFC e.V. Nürnberg und Andreas Huber vom TUS Geretsried.

Zudem waren Vertreter des 1. Münchner Frisbee Clubs (Peter “Franz” Lölgen), des FC Penzing (Bernhard Frötschl) und der Schwabinger Frisbee Buam (Stephan Ströher) anwesend, sowie der Frisbeevorstand des ESV München, Wolfgang Schanderl. Rahim Arnold vom SC Weßling/ UltimateAmSee kümmert sich um einen Internetauftritt des LVF Bayern. Das Grußwort von DFV Geschäftsführer Jörg Benner ist auf Youtube.