Frisbee-Basis in NRW erweitern

Landesverband will in Schulen und Vereine gehen

Münster. „Wir möchten die Basis unseres Sports verbreitern und die Frisbee in die nordrhein-westfälischen Schulen und Sportvereine werfen. Dies ist natürlich nur in Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern, den 21 Frisbeesportvereinen in NRW möglich“, erklärte Werner Szybalski, Präsident des Frisbeesport Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, den Teammanagern und Trainern bei seinem Besuch der jüngsten Ultimate-Turniere in Bonn und Münster. „Das Interesse bei den Sportlern ist da, deshalb wollen wir Anfang kommenden Jahres den Startschuss für dieses Projekt geben“, zeigte sich Szybalski zufrieden mit der Resonanz.

Das Konzept des Präsidiums, das auf der nächsten Vorstandssitzung am 10. Januar 2015 in Lünen verabschiedet werden soll, sieht vor, dass der Landesverband ein Event-Team und einen Trainerpool gründet. Dazu sucht das Präsidium Übungsleiter und erfahrene Frisbee-Sportler aus ganz NRW. Sie sollten in der Lage sein, auf Veranstaltungen, zum Beispiel an „Schulaktionstagen“, den Schülern Frisbeesport näher zu bringen.

Martin Reckmann (r.) erklärt dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes Münster, Jochen Temme, die Ultimate-Wurftechniken.

Martin Reckmann (r.) erklärt dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes Münster, Jochen Temme, die Ultimate-Wurftechniken.

Die Übungsleiter, die hoffentlich ab 2015 auch in NRW ihren Frisbeesport-Übungsleiterbasisschein erwerben können, werden gebraucht, um für eine befristete Zeit (drei bis sechs Monate) in bestehenden Vereinen, in der Regel große Mehrspartenvereine, Ultimate, Discgolf, DDC oder Freestyle  als Kursus anzubieten. Ziel ist es, eigenständige Frisbee-Gruppen in diesen Vereinen zu installieren. Auch der Einstieg bei den Vereinen sollte mit einem offenen „Frisbee-Tag“ erfolgen. Anschließend sind dann einwöchentlich feste Übungsstunden angedacht. Deshalb sollten die interessierten Frisbeesportler – gern auch Einsteiger in den Übungsleiter- oder Trainerjob – an regelmäßigen Trainingsterminen zur Verfügung stehen.

Die Eventgruppe soll auf Veranstaltungen den Frisbeesport vorstellen und dabei Menschen dazu bewegen können, selbst eine Scheibe in die Hand zu nehmen. Sollte ein kleiner Pool entstehen, würden wir versuchen, entsprechendes Material anzuschaffen, um bei diesen Events – insbesondere an Schulen oder Universitäten und auch bei Sportvereinen oder zum Beispiel Stadtfesten – für unseren Frisbeesport werben. Ebenso wie die Trainer und Übungsleiter, die bereit sind, gegen Honorar und Fahrtkostenerstattung bei anderen Sportvereinen Frisbeesport-Gruppen aufzubauen und über einen bestimmten Vertragszeitraum (drei Monate, halbes Jahr) zu leiten, sollen die Eventteams-Mitglieder für ihre Tätigkeit entschädigt werden.

Um für diese Projekte zu werben, wird der Landesverband die Stadt- und Kreissportbünde in NRW anschreiben, damit die ihre Mitglieder (Sportvereine) über unserer Frisbeesport-Angebot informieren.

Wer Spaß und Interesse an dieser Tätigkeit hat, sollte das Präsidium davon in Kenntnis setzen.